Beschreibung
Dieses Konzert stellt zwei Höhepunkte des Klavierrepertoires einander gegenüber.
Die Sonate in h-Moll von Franz Liszt, ein romantisches und philosophisches Meisterwerk, in dem sich die Virtuosität in den Dienst einer tiefgründigen inneren Suche stellt, erforscht die Widersprüche und Paradoxien, die unser Leben prägen.
Im Gegensatz dazu scheint die letzte Sonate von Franz Schubert, die 1828 entstand, die Zeit anzuhalten und der Ewigkeit entgegenzustreben. Die Musik entfaltet darin eine überwältigende Weite und Gelassenheit – die letzte Meditation eines Komponisten, der wenige Wochen später im Alter von nur 31 Jahren verstorben ist.
Zwei Sichtweisen auf das Dasein, zwei Abgründe und ein und derselbe Schwindel: der, das Unaussprechliche in Worte zu fassen.
Die Kultursaison wird vom Departementsrat der Haute-Savoie und von „Ici Pays de Savoie“ unterstützt.



